Greenpeace hat eine lesenswerte Meta-Studie über Chemikalien in Kunststoffen herausgegeben.
Befunde:
"Mindestens 1.396 Kunststoffchemikalien, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, wurden im menschlichen Körper gefunden, darunter mehrere, die als Gefahr für die menschliche Gesundheit bekannt sind und mit Erkrankungen wie
Krebs, Unfruchtbarkeit, neurologischen Entwicklungsstörungen sowie Herz-Kreislauf- und
Stoffwechselerkrankungen wie Fettleibigkeit und Typ-2-Diabetes in Verbindung gebracht werden."
Nach dem Vorsorgeprinzip reicht die wissenschaftliche Evidenz längst aus um energische Gegenmassnahmen zu begründen. Es wiederholt sich der bei Blei, Asbest, PFAS etc. bekannte Ablauf. Wissenschaftliche Befunde werden jahrzehntelang ignoriert und die Folgeschäden auf dem Rücken der Allgemeinheit ausgetragen.
Hier wurde ein oft übersehenes Kapitel angeschaut. Immer mehr Fertiggerichte werden in Plastikverpackungen angeboten, die man dann "praktischerweise" in der Verpackung erhitzt.
Dazu gibt es 2 wesentliche Befunde aus 24 neueren Studien in renommierten Zeitschriften:
Mikroplastik:
"Mit Wasser gefüllte Behälter aus Polypropylen und Polystyrol setzten nach der Lagerung im Gefrierschrank oder Kühlschrank
und anschließender Erhitzung in der Mikrowelle 100.000 bis 260.000 Mikroplastikpartikel frei.31 Es wurde festgestellt, dass saure, fettige oder salzige Lebensmittel oder die Verwendung von stark beanspruchten Kunststoffbehältern zu unterschiedlichen Raten der Mikroplastikmigration führen können."
Die Freisetzung hängt von der Mikrowellenleistung ab und ist 4-7mal höher als im Ofen.
Übergang von Chemikalien ins Essen:
"Die Migration von Chemikalien ist an der Tagesordnung und keine Seltenheit.
⬥ Umfangreiche Untersuchungen bestätigen das Ausmaß des Problems: Mikrowellengeeignete Kunststoffbehälter
geben mindestens 42 absichtlich zugesetzte Stoffe (IAS) und mehr als 100 nicht absichtlich zugesetzte Stoffe
(NIAS) an Simulanzien ab.
⬥ In kontrollierten Mikrowellentests gaben Lunchboxen aus Polystyrol und Polypropylen in jeder Probe chemische Zusatzstoffe an Lebensmittelsimulantien ab.
⬥ Nach der Erhitzung in der Mikrowelle setzte Polyethylen auch antioxidative Chemikalien frei –mit der höchsten Freisetzung beim ersten Gebrauch.
⬥ Eine Studie stellte fest, dass 20 verschiedene Zusatzstoffe in die Fertiggerichte migrieren."
Zitate: Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
Bernd Wille
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

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