Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen (PFAS)
Dieses Poster fasst die Wirkungen von Trifluoressigsäure und die Quellen dieser sehr problematischen Substanz zusammen.
Maximal zulässige Konzentrationen von PFAS in Lebensmitteln werden bestimmt indem man die Aufnahmemenge des Kindes einer stillenden Mutter berechnet. Die Unterdrückung der Immunreaktionen ist die PFAS-Wirkung mit den niedrigsten wirksamen Dosen.
Jetzt ist es möglich, in Zellkulturen die Stimulierung von Immunreaktion wie die Bildung von IgM-Antikörpern zu verfolgen
Bericht des Süddeutschen Rundfunks zu Ardennendorf und Neues zum Fall Rastatt
Ausgezeichneter Bericht, der allerdings die EU- Gesetzgebung nur streift.
Der ziemlich abgeschwächte Entwurf, der aber immerhin die Regulierung von PFAS als Gruppe erlaubt ist weiter auf dem Weg durch die europäischen REACH-Institutionen.
Es liegt eine neue Bewertung der immunsuppresiven Wirkung von PFAS und insbesondere TFA vor: die Effekte in humanen in-vitro Testsystemen sind vergleichbar mit denen von PFOS (das zurecht seit einigen Jahren verboten ist).
Es wird immer deutlicher, dass das dringendste Problem bei der Emission von PFAS die Umwandlung in Trifluoressigsäure (TFA) ist. Damit ergibt sich eine neue Perspektive auf die EU-Initiative zur PFAS-Regulierung
Fluorierte Polymere sind eine Quelle für PFAS als Abbauprodukte und Verunreinigungen. Die Produktionsvolumina sind zehntausende von Tonnen pro Jahr und es liegen nur völlig unzureichenede Daten vor.
Hinweis auf eine neue Veröffentlichung zur Geschichte der Vertuschung der Toxizität von PFAS
Die TFA-Konzentrationen im Niederschlag haben sich in der Schweiz in den letzten drei Jahrzehnten mindestens vervierfacht ... In ähnlicher Weise haben sich die TFA-Konzentrationen im Hauptflusssystem versechsfacht und liegen 2021–2023 bei durchschnittlich 0,52 µg L−1 (ohne den stark industriell belasteten Fluss Rhone mit einem Durchschnitt von 0,8 µg L−1). In Zukunft könnten sie die Trinkwasserversorgung bedrohen.