PFAS Immunotoxizität

https://www.frontiersin.org/journals/toxicology/articles/10.3389/ftox.2025.1665163/pdf 

https://link.springer.com/article/10.1007/s00204-025-03993-6

 

Maximal zulässige Konzentrationen von PFAS in Lebensmitteln werden bestimmt indem man die Aufnahmemenge des Kindes einer stillenden Mutter berechnet. Die Unterdrückung der Immunreaktionen ist die PFAS-Wirkung mit den niedrigsten wirksamen Dosen.

Jetzt ist es möglich, in Zellkulturen die Stimulierung von Immunreaktion wie die Bildung von IgM-Antikörpern zu verfolgen. Es liegen erste Studien vor. Ein auffälliges Ergebnis: TFA ist in weiblichen Organismen ebenso wirksam wie das anerkannt gefährliche und daher verbotene PFOS. Da andere kurzkettige PFAS weniger wirksam sind vermutet man einen anderen Mechanismus als bei "normalen" PFAS.

Die Ergebnisse lassen befürchten, dass wir nicht mit einer Entwarnung in Bezug auf diese inzwischen in vielen Oberflächenwassern und auch in Trinkwasserquellen weitverbreitete Substanz rechnen können.

 

Bernd Wille

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