Expositionsbewertungen (Risiko = Gefährlichkeit x Exposition) kosten zuviel Zeit, blenden noch unbekannte Risiken aus, übersehen Langzeitwirkungen und sind bei Stoffen mit Wirkschwelle Null völlig unzureichend. Der BUND fordert Gruppenprüfungen nach dem Gefährlichkeitsprinzip.
Leider lenken fundamentalistische "für oder gegen" Gentechnik Debatten davon ab, dass es vielmehr um den Erhalt der Risikoprüfung und Kennzeichnungspflicht geht.
Die TAZ zitiert einen offenen Brief von 56 renommierten Mediziner:innen in dem von „Besorgnis über die Weise, in der die deutschen Aufsichtsbehörden Bisphenol A und andere Bisphenole gehandhabt haben" die Rede ist. Die Bewertung des BfR wird als "fahrlässig" eingeschätzt.
Sehr gut recherchierter Artikel in der TAZ, der die Positionen von Naturschutzverbänden auf der einen und der Biotechnologie auf der anderen Seite darstellt