Artikel mit dem Tag "pfas"
Der ziemlich abgeschwächte Entwurf, der aber immerhin die Regulierung von PFAS als Gruppe erlaubt ist weiter auf dem Weg durch die europäischen REACH-Institutionen.
Es liegt eine neue Bewertung der immunsuppresiven Wirkung von PFAS und insbesondere TFA vor: die Effekte in humanen in-vitro Testsystemen sind vergleichbar mit denen von PFOS (das zurecht seit einigen Jahren verboten ist).
Es wird immer deutlicher, dass das dringendste Problem bei der Emission von PFAS die Umwandlung in Trifluoressigsäure (TFA) ist. Damit ergibt sich eine neue Perspektive auf die EU-Initiative zur PFAS-Regulierung
Fluorierte Polymere sind eine Quelle für PFAS als Abbauprodukte und Verunreinigungen. Die Produktionsvolumina sind zehntausende von Tonnen pro Jahr und es liegen nur völlig unzureichenede Daten vor.
Chemtrust ist eine NGO, deren die 2018 in Hamburg gegründet wurde. Eine Schwesterorgnisation gibt es seit1987 in England. Grundidee: "CHEM Trust Europe hat sich dem Ziel verschrieben, die Zusammenhänge zwischen Chemikalien und dem Auftreten von umweltbedingten Krankheiten bei Menschen und Tieren besser zu verstehen und arbeitet dafür eng mit Wissenschaftler*innen und politischen Entscheidungsträger*innen zusammen. Die gewonnen Erkenntnisse verwenden wir, um daraus notwendige Maßnahmen im...
Ein Gericht in Vicenza verurteilte elf ehemalige Manager der Unternehmen Mitsubishi und ICIG wegen der Verschmutzung von rund 200 Quadratkilometern und des Grundwassers, ausgehend vom Standort Trissino, zu Gefängnisstrafen zwischen zwei und 17 Jahren.
Pestizide · 08. Juli 2025
Die dänische Umweltbehörde hat beschlossen , die Zulassung von 23 Pestiziden zu widerrufen, von denen neun Produkte derzeit in Dänemark vermarktet werden. 10 weitere werden wahrscheinlich folgen.
Es läuft zur Zeit die Konsultation über den deuschen Vorschlag zur EU-einheitlichen Bewertung von Trifluoressigsäure.
UBA-Präsident Dirk Messner hält die harmonisierte Gefahreneinstufung für dringend notwendig: „Die Zahl und Mengen der Chemikalien, die zu TFA abbauen, steigen stetig. Die Einträge in die Umwelt müssen schnellstmöglich gesenkt werden, damit Umwelt und Trinkwasserressourcen nachhaltig geschützt werden.“
Das Thema ist immer noch aktuell.
Wir hatten es schon ausführlich kommentiert.
Also: Schaum am Nord- und Ostseestrand ist PFAS-belastet. Man sollte sich nach Kontakt säubern und keine Kinder drin spielen lassen. Die Befunde reichen zumindest nach niederländischen Abschätzungen noch nicht für ein Badeverbot. Sie verhalten sich aber wie alle PFAS-Befunde: sie werden von heute an nur noch steigen, langsamer, wenn wir etwas unternehmen.
Trifluoressigsäure als Abbauprodukt von Pestiziden, Medikamenten und fluorierten Gasen wird ein zunehmendes Problem. Bereits heutige Belastungen sind bedenklich und werden nicht zurückgehen.