Per- und polyfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFAS)

Der Staat Kalifornien hat Klage gegen 3M, Dupont und 16 weitere kleinere Produzenten wegen der Herstellung und Vermarktung von PFAS trotz der bekannten Gefahren durch diese Substanzen eingereicht.
Ab 1.1.2025 wird der Einsatz von PFAS in Textilien (alles was künstliche oder natürliche Fasern enthält einschließlich Leder, Nylon und Polyester) verboten: der Hersteller muss ein Zertifikat beibringen, das die Nicht-Verwendung bescheinigt. Grenzwert ist 100 ppm organisches Fluor, ab 2027 50 ppm. Es gibt eine Ausnahme für Kleidung für Extremwetter bis 2028. Diese Artikel müssen aber ab 2025 gekennzeichnet werden....
Da große Teile der Beiträge zu diesem Thema in unserem PFAS-Papier stecken hier nochmal eine Zusammenfassung:
Schon bei der Recherche zu unserem PFAS-Paper fiel auf, das die Informationen zu PFAS-Belastung in der Teflon-Produktion teils widersprüchlich und teils eindeutig falsch waren. Weitergehende Informationen führen dazu, Probleme im Produktionsprozess und in der Entsorgung festzustellen. Die Teflonpfanne kann leider nicht "freigesprochen" werden.
Kurzkettige (C2-C6) PFAS machen einen Großteil der PFAS-Belastung in Wasserproben aus. Wir wissen noch zuwenig über diese Stoffe
Neuer Ansatz um die in dieser Gruppe häufigen "regrettable replacements" zu verhindern bei denen eine nachweislich schädliche Substanz durch eine nahe verwandte - wahrscheinlich auch schädliche - aber noch nicht ausreichend untersuchte ersetzt wird.
Wir haben ein Infopapier über PFAS erarbeitet. Diese Chemikalien sind in vielen Materialien enthalten wie z.B. in Fast-Food Behältern, Isoltionen, Outdoor-Kleidung und vielem anderen mehr (siehe Paper). Sie sind aber hochgiftig und verbreiten sich über den ganzen Planeten.